Samstag, 15. Februar 2020 | 16:30 - 17:30

Veranstaltung

Schutznetze gegen die Kirschessigfliege

Das Einnetzen von Obstkulturen stellt aktuell die effektivste Maßnahme gegen die Kirschessigfliege dar. Im Rahmen des Demonstrationsvorhabens „Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege“ wird die Methode validiert, optimiert und weiter in der Praxis verbreitet.

Die invasive Kirschessigfliege Drosophila suzukii ist innerhalb kurzer Zeit zu einer enormen Bedrohung für den europäischen Obst- und Weinbau geworden. Aufgrund der Vielzahl der Wirtspflanzen, dem kurzen Generationenzyklus sowie der hohen Vermehrungsrate gestaltet sich die Behandlung mit Insektiziden schwierig. Das Einnetzen von Obstkulturen stellt zurzeit die praktikabelste und effektivste Maßnahme gegen die Kirschessigfliege dar.

Im Jahr 2017 startete das BMEL-geförderte Demonstrationsvorhaben „Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii). Im Rahmen des Projektes wird die Methode des Einnetzens validiert, optimiert und weiter in der Praxis verbreitet.

Im Vortrag werden Ergebnisse, die optimale Anwendung sowie die betriebswirtschaftliche Bewertung bei der Einnetzung von Kirschen und Beerenobst vorgestellt.

 

Kurz CV

Frau Dipl.-Ing. agr. Bianca Boehnke ist seit 2017 Projektmanagerin im BMEL-geförderten Demonstrationsvorhaben „Einnetzen von Obstkulturen zum Schutz gegen die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) am Julius Kühn-Institut, Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau in Dossenheim. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Phytomedizin – Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn.

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